Das Ghetto blüht

Freitag, 28 April 2006

Wilkommen in Heidelberg City

Hier gibt’s leckeren Gemüseeintopf made in HD

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KaBa goes WM

Freitag, 28 April 2006

Der Karlstorbahnhof bring einige Experten in Sachen WM nach Heidelberg…

Christoph Biermann, der Autor des Buches ‚Fast alles über Fußball‘. Ein Werk, das wie gemacht ist für wahre Fußballverrückte: voll von unnützem Fußballwissen, das dennoch oder gerade deshalb höchstinteressant ist. Christoph Biermann höchstpersönlich liest aus seinem Buch.
Di, 02.05.2006 / 20.30 Uhr / AK 10 Euro, VVK 8 Euro + VVK-Gebühren

Das RUND Magazin. Existent seit August 2005, versorgt es die Fußballfans jeden Monat auf über 100 Seiten mit den etwas anderen Artikeln über den Lieblingssport. Auf ihrer RUNDreise durch Deutschland kommen einige Redakteure des Hamburger Magazins mit Gästen zu Lesungen und Expertenrunden persönlich vorbei und lassen das Publikum an ihren Fachsimpeleien teilhaben!
Mi, 10.05.2006 / 20.30 Uhr / Nur AK 4 Euro

Helmut Böttiger. Vor kurzem veröffetnlichte er sein Buch ‚Schlussball‘ beim Suhrkamp Verlag und beehrt uns jetzt mit einer exklusiven Lesung. Im Mittelpunkt seines Werkes stehen die drei gewonnenen Weltmeisterschaften 1954, 1974 und 1990. Es geht um große Gefühle, um Kunst, um Fußball und Literatur!
Mo, 15.05.2006 / 20.30 Uhr / AK 10 Euro, VVK 8 Euro + VVK-Gebühren

Die TITANIC-Helden Martin Sonneborn und Thomas Gsella. Sonneborn liest aus seinem neuen Buch ‚Ich tat es für mein Land‘, und erklärt nochmals, wie er die Fußball-WM mit einer spektakulären Bestechungsaktion nach Deutschland holte, und wie BILD-Leser und internationale Presse darauf reagierten. Thomas Gsella, neuer Chefredakteur der TITANIC steuert Texte und Gedichte zum Thema Fußball bei. Das wird wohl der lustigste Fußballabend dieses Jahres!
Mi, 24.05.2006 / 20.30 Uhr / AK 10 Euro, VVK 8 Euro + VVK-Gebühren

FIFA verliert Wettstreit

Donnerstag, 27 April 2006

WM 2006:
Keine Karten für die Fans
teure Lizenzen für die Übetragung
teuere Werbeartikel
und der Streit um die Namen
dafür Fußball überall wo man hinschaut!
doch nun:

Schlappe für die Fifa: Der Weltfußballverband und seine Partner dürfen laut Bundesgerichtshof anderen Unternehmen die Benutzung des Begriffs „Fußball WM 2006“ für Waren und Dienstleistungen nicht mehr verbieten.

Der 1. Zivilsenat des BGH in Karlsruhe ordnete am Donnerstag die „Totallöschung“ dieser Marke für rund 860 Waren und Dienstleistungen an, die sich die FIFA ursprünglich schützen ließ.
Der BGH begründete seine „wirtschaftlich bedeutsame“ Entscheidung mit der fehlenden Unterscheidungskraft der Bezeichnung „Fußball WM 2006“. Sie werde in der Bevölkerung lediglich als Hinweis auf das Ereignis der Fußballweltmeisterschaft verstanden, nicht aber als Hinweis auf die Fifa. Es gebe daher markenrechtlich ein „absolutes Freihaltebedürfnis“ für diese Bezeichnung, sagte der Vorsitzende Richter Eike Ullmann.

Der Fifa hatte sich die Marke für Produkte wie Fußbälle und Sporttrikots gesichert, aber auch für Kondome, Düngemittel, Material für Zahnfüllungen, Handtuchspender oder Dienstleistungen von Schneidern, Reinigungen oder Jobvermittlungsagenturen.

Im Falle der Bezeichnung „WM 2006“ bestätigte der BGH eine vom Bundespatentgericht nur teilweise vorgenommene Löschung. Das Gericht wies das Bundespatentgericht an, bei den bisher nicht gelöschten Waren und Dienstleistungen „genauer zu differenzieren“. Die Bezeichnung „WM 2006“ sei eine Zahlen- und Buchstabenkombination, die nicht notwendig für jede Ware oder Dienstleistung einen Bezug zur Weltmeisterschaft nahe lege.

Das Bundespatentgericht hatte in der Vorinstanz nur für 340 Waren und Dienstleistungen festgestellt, dass hier keine Schutzfähigkeit auf die Marken „Fußball WM 2006“ oder „WM 2006“ bestehe. Dies gelte für Sportveranstaltungen, Waren und Dienstleistungen, bei denen „Fußball WM 2006“ oder „WM 2006“ als Inhalts- oder Bestimmungsangabe dienen könne, etwa bei Sport- und Fanartikeln, Bekleidung und Reisedienstleistungen. Ausgangspunkt des Rechtsstreits war eine Entscheidung des Deutschen Patent- und Markenamts, das den Löschungsanträgen der beiden Unternehmen stattgegeben und die vollständige Löschung der Marken angeordnet hatte.

Deutschland wird Weltmeister

Mittwoch, 26 April 2006



ichglaubdran.de

Pope Town

Dienstag, 25 April 2006

MTV bewirbt seine ab Mai geplante Papstsatire „Popetown“ in Zeitschriftenanzeigen mit einem vom Kreuz herabgestiegenen Jesus, der freudig vorm Fernseher sitzt: „Lachen statt rumhängen“, lautet die Bildunterschrift.
Das haben ja vielleicht schon einige mitbekommen. Nun hat der bayerische CSU-Fraktionschef Joachim Herrmann hat Strafanzeige gegen die Verantwortlichen des Senders gestellt.

„MTV gibt den Glauben der Lächerlichkeit preis“

Bei der Berliner Staatsanwaltschaft ging Herrmanns Anzeige heute früh vorab per Fax ein. Die „Popetown“-Werbung, so das Schreiben des Fraktionschefs, „erfüllt den Straftatbestand des § 166 StGB“. Der christliche Glaube werde „beschimpft“. Das Leiden, Sterben und Auferstehen von Jesus Christus stehe „für die allermeisten Christen im Zentrum ihres Glaubens“. Die MTV-Anzeige gebe somit den christlichen Glauben „in besonders herabsetzender Weise der Lächerlichkeit preis“.

Da die Chancen einer klage nicht so gut aussehen, muss eben das Gesetz verschärft werden meint unser Nachbarland. Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) hat schon den Auftrag, bis Juli einen Vorschlag für die Neufassung des Paragraphen 166 auszuarbeiten.

In einer Aktuellen Stunde des bayerischen Landtags machte CSU-Fraktionschef Herrmann noch einmal deutlich, dass es ihm nicht um die MTV-Serie als solche, sondern um die Werbung dafür gehe. Mit einem eher kruden Vergleich mühte er sich um den Beleg der Gefährlichkeit solch blasphemischen Gedankenguts. Im März 2001 hätten die Taliban die Buddha-Statuen in Afghanistan zerstört. Man sehe, wohin das geführt habe: „Zu den schrecklichen Flugzeugangriffen in Washington und New York am 11. September.“

MTV bedauert „geschürte Emotionen“

Am Ende gab’s noch eine Prise Selbstkritik: Hatten die Unionsparteien in den achtziger Jahren die Einführung des Privatfernsehens durchgesetzt, so erklärte der CSU-Abgeordnete Henning Kaul heute in Bezug auf MTV: „Das ist nicht im Sinne derer, die einst für die privaten Rundfunkanstalten die Hand gehoben haben.“

Die christsoziale Strafanzeige hat MTV bisher nicht erreicht. Der Sender ist zurzeit noch mit der Unterlassungsverzichtserklärung des Erzbischöflichen Ordinariats München beschäftigt, die die Ausstrahlung der gesamten Serie betrifft. Bis Mittwoch, 18 Uhr, läuft die Frist, bevor die Kirche rechtliche Schritte einleiten will. Der Musikkanal will dann eine Stellungnahme abgeben, wie man sich verhalten werde, sagte MTV-Sprecher Mats Wappmann gegenüber SPIEGEL ONLINE.

Die Werbung mit Jesus vorm Fernseher aber wird seit dem 11. April nicht mehr gesendet. „Die bei uns eingegangenen Beschwerden haben wir sehr ernst genommen und bedauern natürlich, mit der Kampagne Emotionen geschürt zu haben“, so Wappmann.

Das dürfte auch Erwin Huber freuen. Denn der hatte im CSU-MTV-Medienrausch 1999 versprochen, künftig jeden Abend mal kurz bei MTV einzuschalten.

Massenbesäufniss

Montag, 24 April 2006

…und wieder mal ein Bericht über mein lieblings Internetphänomen:

In der Spargelstadt besteht große Besorgnis, dass mit einem übers Internet verbreiteten Aufruf zu einem Massenbesäufnis am 28. April der Ruf als Kulturstadt der Region beschädigt werden könnte. Bei einer Pressekonferenz gestern im Rathaus betonte Oberbürgermeister Bernd Kappenstein, dass „Schwetzingen seine Gäste sehr schätze, Menschen, die hierher kommen, um sich bis zur Besinnungslosigkeit zu besaufen aber unerwünscht seien“. Dementsprechend reagierte die Stadt als Ortspolizeibehörde mit einer Verfügung, die einem Versammlungsverbot auf allen wichtigen Plätzen und Straßen gleichkommt.

Mitte März waren Polizei und Stadtverwaltung auf zwei Internetseiten aufmerksam gemacht worden, die zu einem „Massenbesäufnis wie in Spanien“ an besagtem Freitag in Schwetzingen aufforderten. Durch mühselige Ermittlungsarbeit habe man den Online-Dienst, der seinen Server auf einer Südsee-Insel geparkt hat, aufgespürt und dort erreicht, dass die Seiten freiwillig aus dem Netz genommen wurden. Inzwischen hatte sich die Nachricht aber bereits wie ein Virus über verschiedene Gästebücher, unter anderem das der Spaßpartei APPD, verbreitet und ist aktuell in über 40 Einträgen zu finden.

Wer Urheber der ganzen Geschichte ist, konnte bisher nicht ermittelt werden. Aber die Polizei geht davon aus, dass es keine radikale Organisation ist, sondern eher ein aus dem Ruder gelaufener „Dumme-Jungen-Streich aus der Region“, so Revierleiter Hubert Böllinger. Auch Kripo-Leiter Heinz-Günther Fischer sieht derzeit in einschlägigen Kreisen keine Bewegung, sich an diesem Abend in Schwetzingen zu treffen.

„Wir wollen die Sache besonnen angehen und sind relativ sicher, dass an diesem Abend in Schwetzingen gar nichts passiert. Ich setze auch darauf, dass Eltern und Lehrer den jungen Leuten klarmachen, wie sinnlos eine solche Aktion ist und wie sehr sie einer Stadt wie Schwetzingen schade“, so OB Kappenstein. Auch der Jugendgemeinderat soll hier aktiv werden.

Stadtverwaltung und Polizei zeigen sich vorbereitet. Die jetzt erlassene Verfügung ermöglicht den Ordnungskräften verstärkte Kontrollen und Maßnahmen bis hin zur Gewahrsamnahme. Komme es zu Sachbeschädigungen, so werde man auf die Verursacher zugreifen und Schadensersatzklagen einleiten. Mit den Wirten am Schlossplatz wurde eine Vereinbarung getroffen, dass auf den Terrassen ab 13 Uhr kein Alkohol ausgeschenkt wird. Die Premiere der Festspiele an diesem Abend sieht niemand in Gefahr.

aus dem Gästebuch des SMC…

Montag, 24 April 2006

{…}.User: Echt schade dass bei dieser geringen Skakonzert Präsenz in Heidelberg gleich zwei Konzerte am 10.03.05 stattfinden Skalariak im Karlstorbahnhof und bei Euch Fishdezz und Aga, Ihr Veranstalter sprecht Euch doch mal ab,
Skalariak sind echt der Hammer und Fishdezz und Aga auch nicht zu verachten{…}

{…}User: das mit der absprache… ist doch teils sicher absicht !
war doch auch so, dass schon so oft d&b events in der halle (sie wird bald wieder auferstehen ) und gleichzeitig auch im smc waren.
genau das gleiche mit reggae… die wollen sich wohl absichtlich konkurenz machen!!! {…}

{…}Gerhard, Geschäftsführer SMC:
Liebe Gäste und Skafans,
wir teilen unseren Mitkonkurenten Karlstortbahnhof und Halle 02 immer weit im voraus unsere Livetermine mit, besonders die regelmäßigen Reihen wie Skanight, Fightclub und Houseclub.
Leider ist der Wille zur Kooperation und Absprache nicht besonders groß, was einge Überschneidungen zur Folge hatte.
Hoch subventionierte Betriebe haben scheinbar Absprachen nicht notwendig, da sie ja nicht ihr eigenes Geld in den Sand setzen.
Dies ist nur der finanzielle Aspekt, viel schlimmer finde ich, daß Fans die Leidtragenden sind und gute Konzerte nicht besuchen können,
mit musikalischen Grüße
gerhard geschäftsführer smc{…}

sehr schön…