Studentenproteste

Dienstag, 9 Mai 2006

Erst jetzt mitbekommen, aber auf jeden Fall erwähnenswert!

Hatte schon gedacht, Studenten in Deutschland seien unpolitisch geworden nachdem in BaWü alle die Studiengebühren einfach so anerkannt haben…

"Im Anschluss an eine fakultätsübergreifenden Vollversammlung der Studierenden wurde am letzten Donnerstag gegen 17.30 spontan das Büro von Rektor Axel Freimuth besetzt.

Nach monatelangen Versuchen der Studierendenschaft, mit dem Rektorat oder dem Senat der Universität zu Köln ein konstruktives Gespräch zu führen, mussten wir feststellen, dass diese Gespräche lediglich dazu missbraucht wurden, den StudentInnen eine Partizipation an Entscheidungsprozessen vorzutäuschen.

Daher sahen wir uns gezwungen, das Rektorat zu besetzen, um unserem Protest öffentlich Ausdruck zu verleihen.

Das Rektorat ist nun kein stilles Kämmerlein mehr, in dem uns leise, aber effizient, die Grundlage der Bildungsgerechtigkeit, nämlich ein gebührenfreies Studium, entzogen werden soll. Das besetzte Rektorat ist nunmehr ein öffentlicher Ort der politischen Arbeit und der Diskussion."(AstA Köln)

"Köln, den 7. Mai 2006 – Der Rektor der Universität zu Köln, Axel Freimuth, hat heute Abend mit Hilfe der Polizei die Besetzung seines Rektorats beendet. Der Großteil der studentischen Rektoratsbesetzer verließ nach einem Gespräch mit ihm freiwillig die Amts- und Büroräume. Etwa fünf Demonstranten mussten von der Polizei aus dem Haus getragen werden. Professor Freimuth kündigte an, dass die Universität auf Strafanzeigen verzichten werde. An der Räumung waren zwei Hundertschaften der Polizei beteiligt, gegen 21:15 Uhr war der Einsatz offiziell beendet." (Uni Köln)

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2 Responses to “Studentenproteste”

  1. Ben Says:

    Naja die sollen sich mal Beispiel an Frankreich nehmen, nach 5 Wochen werden da bestimmte Gesetzesvorhaben zurückgenommen, weil der Druck der Straße zu groß ist. In Dtl wäre das auch mgl, aber dazu brauch es eine breite Masse, in F waren auch nicht alle gegen das Gesetz zur Chancengleichheit, aber Solidarität zählt eben.


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