Todesstoß für das Studivz?

Montag, 27 November 2006

Muss das denn wirklich alles sein?! (jetzt schlägt auch der spiegel weiter)Man darf ja ruhig die Sachen kritisieren wenn man merkt, es ist nicht alles ok.

Aber man muss seine Machtstellung nicht ausnutzen um etwas zu zerstören, das viele Studenten gut finden (auch mit seinen Fehlern) und viel Spaß damit haben.

Wieso können denn all die Blogger nicht mal ihr Know How einsetzen um dem studivz zu helfen?! Neidisch auf den Erfolg?

Positive Kritik ist in Deutschland leider noch ein Fremdwort…

Bei aller auch berechtigter Kritik. Lasst die doch jetzt erstmal an sich arbeiten bevor ihr immer wieder erneut den Dolch ansetzt…

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11 Responses to “Todesstoß für das Studivz?”

  1. micha Says:

    Dass viele Studenten StudiVZ toll finden ist unbezweifelt. Allerdings ist es nur gut und recht, darüber aufzuklären, wie mit deren Daten, Profilen und ihrer angeblich gesicherten Privatsphäre umgegangen wird.

    PS. Einen Trackback schickt man nur, wenn man auch selbst einen Link zu dem entsprechenden Blog setzt.

  2. XSized Says:

    Wie mein Vorredner schon erwähnte: Trackbacks ohne Link auf den entspreichenden Beitrag bezeichnet man als Trackback-Spam.

    Seis drum, es geht um StudiVZ:
    Die Studenten mögen den Dienst praktisch, cool oder auch unterhaltsam finden, dies stellt niemand in Frage. Aber: Über die Mängel, Vorkommnisse und Sicherheitslücken wurden die Betreiber LANGE vor den Berichten informiert, nach meinen Informationen mehr als einmal. Die Reaktionen reichten von Abwinken bis Arroganz. Gelegenheit, etwas zu ändern, war genug, es wurde jedoch nichts getan. Für die Berichterstattung gab es 2 Alternativen: Variante 1 – Lob für schnelle Reaktion, Variante 2 – das, was wir im Augenblick lesen. Man hat sich für Variante 2 entschieden…

    Wer derart fahrlässig mit den Benutzerdaten umgeht, wer so sämtliche Datenschutzregeln und Sicherheitsgrundlagen missachtet – der muss sich nicht über derartige Berichte wundern, vor allem dann nicht, wenn man frühzeitig informiert war.

  3. atari Says:

    Ich kann mich micha nur anschließen, StudiVZ ist jedenfalls nicht der tolle Saubermann für den er von der überwiegenden Zahl der Studenten gehalten wird. Wo Kritik berechtigt ist, sollte sie auch angebracht werden…

  4. beissreflex Says:

    StudiVZ will es nicht besser machen, glaub mir das es diverse Versuche gegeben hat auf die Macher einzuwirken.

    Alles was jetzt auftaucht ist den Machern grundsätzlich bekannt. Durch eine offene Informationspolitik, angemessenen Canossagängen und Akzeptanz gegenüber (kostenlosen) Ratschlägen hätte der ganze Tsunami vermieden werden können, aber … sie wollten nicht. Sie meinten sie schaffen es auch so und machen jeden Fehler den man so machen kann genüsslich noch einmal.

    Beispiel: Blogeintrag ‚Sicherheitsbedenken sind unbegründetet‘. Sie hätte auch ne Batterie Flakscheinwerfer nehmen können und ‚Hacked uns‘ in den Berliner Nachthimmel schreiben können. So haben sie es also bekommen, gestern den XSS-Wurm, heute … schaunmermal, die Andeutungen in diversen Blogs sind jedenfalls vielversprechend. aber (nochmal aus nem Blogeintrag) ‚Alles wird gut‘.

    Die nächste Mine kommt, und sie laufen weiterhin mit voller Kraft auf sie zu. und das während sie in einem schweren Sturm stecken, und der Don nach eigenen Angaben noch mindestens vier Torpedos im Arsenal hat.

  5. Justin Says:

    Auch bei Dingen wie „Sex-Stalkerei“, sprich Verstößen gegen die guten Sitten, ist mit konstruktiver Kritik wohl kaum etwas zu ändern.

  6. biFemme Says:

    Schlimm find ich vor allem, dass man gegen diese Gruppe nichts unternommen hat sondern sogar dazugehören wollte. Wenn ich mir vorstelle, ein Bild von mir würde in so einer Gruppe auftauchen… 😦

  7. chrischris Says:

    Ich fände das nicht so tragisch alles, wenn die Leute vom StudiVZ ein wenig ehrlicher wären. Würden sie auf die Homepage schreiben „Wir probieren noch rum, gebt uns ein wenig Zeit; wir können nicht für die Sicherheit eurer Daten garantieren.“ würden sich viel weniger Leute aufregen – aber nein, sie schwärmen davon wie toll sie sind, gestehen eigene Fehler nur selten und meistens sehr verdreht ein, und geben den Usern das Gefühl, ihre Daten sind sicher – was sie, wie man gestern erneut bemerkt hat, einfach nicht sind.
    (Von dem anderen Problem, der Stalking-Sache, will ich garnicht groß reden – sicherlich doof, die Gruppe hätte abgeschaltet werden sollen, stattdessen wollten die Betreiber mitmachen – aber seit dem Nazi-Vorfall wundern einen Geschichten über die Betreiber ja eh nicht mehr 😉

    Ich hoffe StudiVZ lernt daraus, dass es mit den Usern ehrlich sein soll, und ich hoffe sie holen sich ein paar externe Experten ins Boot, um die gröbsten Fehler auszubessern. Wie die Sache mit den ganzen Fake-Accounts ausgeht, und ob die absichtlich angelegt wurden, um die Userzahlen zu pushen, bleibt natürlich auch spannend…

  8. Benjamin Says:

    Nun sagen wir mal so jeder der im Internet seine Daten feil gibt egal muss mehr oder weniger damit rechnen dass diese Daten missbraucht werden können. Klar ist das Gehabe des Herrn E.D. so nicht akzeptierbar aber es steht ja jedem frei am StudiVZ teil zunehmen oder auch nicht.
    Ich will gar nicht wissen wieviel Daten sonst wo im Internet noch von mir gesammelt und freigegeben werden und bevor ich mich für meinen Job bewerbe lösche ich eben alles ungünstige aus meinem Profil 😉

  9. Benjamin Says:

    na ob sich da nicht gerade was tut, seit 2 Tagen ist die Seite ja nicht mehr erreichbar 🙂

  10. kiraka Says:

    Von wegen Zeit, die haben sie gehabt, seit mehr als einem Monat wird zum Beispiel von einem CCC-Mitglied beim wöchentlichen Frühstück von den Fehltritten des StudiVZ berichtet, es wurde auch, soweit mir bekannt, frühzeitig entsprechendes an die Macher weitergegeben und spätestens wenn echtes Geld dahinter steht, sollte das ganze ne gewisse Substanz haben.


  11. Ich habe mich vom studiVZ (billig) bestechen lassen!

    Mit dem studiVZ konnte (kann?) mensch eine menge Spass haben.
    * Kostenlose Accounts
    * keine wirkliche Überprüfung von Usereingaben.
    * ca. 1.000.000 angemeldete Benutzer ohne Sinn für Datenschutz.
    Da lässt sich einiges draus machen! So konnte mensc…


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