neue Geschäftsbedingungen im Studivz – Klartext

Freitag, 14 Dezember 2007

Kurz gesagt:

Nach dem (meiner Meinung nach positivem) System von StudiVZ, dass vom Engagenemnt seiner Mitglieder lebt, werden persönliche Seiten mit umfangreichen Informationen erstellt. Unter anderem sind das: Wohnadresse, Telefon, Handynummer, politische Einstellung, interessen, Hobbys, Vereinsmitgliedschaften, Lieblingsbuch, Film, Musik, Studienfach, besuchte Veranstaltungen usw.

Meinen Freunden zeige ich das gerne, nur mal angenommen, JEDER könnte sich diese Informationen über mich beschaffen?!

Das StudiVZ finanziert sich bisher über Bannerwerbung. Das große Geld ist damit nicht zu machen. Die Streuverluste dieser Art von Werbung sind zu groß. Erheblich mehr Einnahmen sind mit personalisierter Werbung zu erzielen.

Wenn ein Unternehmen 2 stellige Millionenbeträge für das studivz zahlt, machen die das natürlich nicht aus spaß. Man will verständlicherweise was dabei verdienen.

Deshalb will man jetzt den größten Schatz versilbern, den das Portal zurzeit besitzt: die detaillierten Lebensdaten seiner vier Millionen Mitglieder.

 

 

 

 

 

 

Nun gibt es neue AGB’s in denen dies Angekündigt wird:

 

Natürlich liest sich diese AGB’s in der Regel keiner durch. Bei einer automatischen Bestätigung willigt man also ein in (wer nicht zustimmt fliegt aus dem studivz!):

Die persönlichen Daten der Nutzer sowie das Surfverhalten innerhalb der Webseiten des Portals werden künftig penibel abgespeichert, analysiert und benutzt, um jedes Mitglied mit passgenauer Werbung zu versorgen.

 

 

 

 

StudiVZ gibt Bestandsdaten und/oder Nutzungsdaten „an Dritte“ weiter

 

 

 

somit wird die personalisierte Werbung nicht nur während des Aufenthalts auf dem Portal, sondern auch per E-Mail, SMS und Instant Messenger an den Mann/Frau gebracht. Dazu wird auf die Angaben zurückgegriffen, die der Nutzer in seinem Profil gemacht hat. So wird etwa die hinterlegte Handynummer für SMS-Werbung benutzt.

Lösung:

Wer keine Werbung wünscht, kann dies künftig unter „Privatsphäre“ in seinem Profil vermerken. Die Werbung wird dann eingestellt.

 

ABER ACHTUNG:

 

 

Die Daten ihrer Mitglieder sind den Plattformbetreibern offenbar so wichtig, dass sie auch dann nicht gelöscht werden, wenn sich ein Nutzer endgültig aus der Plattform ausklinkt und seine Mitgliedschaft beendet. Andere Mitglieder können die Profildaten des ausgetretenen Mitglieds zwar nicht mehr einsehen. Gelöscht werden seine Daten jedoch nicht. StudiVZ speichert und verwertet sie nach eigenem Ermessen weiter.

 

 

 

 

 

Am besten überlegt jeder selbst wie er es handhaben will…

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