Popstars und Papstbesuch

Donnerstag, 7 September 2006

Sehr schön!

Der Papst kommt am 9.September wieder nach Deutschland (besser:Bayern). Nun gut, dass dafür ganz Altötting gesperrt und bestimmt auch die Gullideckel verschweißt werden mag ja ok sein, aber dann folgendes „hippes Papstlied“ rauszubringen?!?! Muss das sein?

Nunja, gesungen wird es übrigens von irgendeinem alt „Popstar-Finalist“ der wohl unbedingt mal vor großem Publikum singen wollte…Schade nur, dass sich scheinbar niemand dafür interessiert, obwohl:

„der Papst-Song wurde gerade für die vielen Jugendlichen komponiert und produziert, die zwar alle auch große Fans von Papst Benedikt XVI sind, die in ihrer Freizeit jedoch aktuelle Top-Hits hören, und auch sonst einen „Mainstream“-Pop und -Rock Musikgeschmack haben.
Deshalb entspricht auch der Text – in Englisch – gesungen dem derzeitigen Musiktrend.“ (Pressemitteilung http://www.papst-song.de/)

Achso: wisst ihr eigentlich schon wer die neue Popstars Staffel gewinnt?!

Ich hab da was munkeln hören… davon bald mehr

Christen-Front

Mittwoch, 31 Mai 2006

2:2 haben die Jungs gegen Japan gespielt.

Gut- immerhin sind die ja Asienmeister und unseren Kickern waren noch "die Beine schwer…" vom vielen trainieren…

Aber es sind ja noch 10 Tage!

Hab die letzte Zeit nach dem Katholikentag damit verbracht eine neue Seite unserer neu gegründeten Christen -Front zu schreiben.

Ich habe endlich zu mir selbst gefunden! 

Katholikentag 2006 Saarbrücken

Sonntag, 28 Mai 2006


So, das war es mal wieder dieses Jahr, sehr schön war es in Saarbrücken, viele lustige Menschen getroffen und interessante Diskussionen gehabt…

Immer wieder nett sich mit den wichtigen Themen der Gesellschaft und mit Kirche auseinandersetzen! Würde ich jedem empfehlen, v.a. denen, die der Kirche sehr kritisch gegenüberstehen, gar nichts damit zu tun haben und natürlich gesellschaftlich/politisch engagierten-interessierten.

Hätte nicht gedacht, dass ich mal hier sage, dass ich die Angie gut fand. Guter Vortrag zur Europapolitik…

PopeTown

Mittwoch, 3 Mai 2006

l
Hat jemand PopeTown gesehen?

Die Sendung als Sendung ist ja mal brutal schlecht. Also gelacht habe ich eigentlich nicht.
Ausserdem fand ich, dass in der ersten Folge die ausgestrahlt wurde sich eigentlich nur über Behinderte lustig gemacht wurde.

Ansonsten nur ganz schlechte Blödeleien mit Personen die eigentlich nichts mit der Kirche zu tun haben. Da kann man sich eigentlich nur Fragen, wieso man dazu christliche Werte und Zeichen Missbrauchen muss.
Eigentlich ja nur, weil die Serie sonst keinen Erfolg hat.

Ich meine, hier muss Religion Privat sein. Wer nicht möchte, braucht sich die Serie nicht anschauen und/oder muß auch nicht Sakrileg lesen.
Was für Mohammed recht ist, muß anderen Kirchen/Religionen billig sein.

Was sollen sonst für Regeln gelten? Kein Schweinefleisch – Islamisten könnten sich beleidigt fühlen – kein Rindfleisch – da seien die Hindus vor – kein Witz über Kanibalen – erst in der Südsee nachfragen.
Und keine Karikatur von Stalin und Mao – auch da gibt es Verehrer, bei denen alles religiöse Gefühle und Dimensionen annimmt.

Und übrigends gilt ähnliches, wie für die Mohamed-Karrikaturen – erst durch den Aufschrei der Parteien über bzw. in den Medien wurde große Aufmerksamkeit erregt. Popetown hätte wohl niemanden wirklich weiter interessiert – ohne diese künstliche Erregung.

Da sollte sich die Kirche doch eher freuen, dass Sie scheinbar in der Gesellschaft so wichtig sind, dass Sie immer wieder herhalten müssen…

Pope Town

Dienstag, 25 April 2006

MTV bewirbt seine ab Mai geplante Papstsatire „Popetown“ in Zeitschriftenanzeigen mit einem vom Kreuz herabgestiegenen Jesus, der freudig vorm Fernseher sitzt: „Lachen statt rumhängen“, lautet die Bildunterschrift.
Das haben ja vielleicht schon einige mitbekommen. Nun hat der bayerische CSU-Fraktionschef Joachim Herrmann hat Strafanzeige gegen die Verantwortlichen des Senders gestellt.

„MTV gibt den Glauben der Lächerlichkeit preis“

Bei der Berliner Staatsanwaltschaft ging Herrmanns Anzeige heute früh vorab per Fax ein. Die „Popetown“-Werbung, so das Schreiben des Fraktionschefs, „erfüllt den Straftatbestand des § 166 StGB“. Der christliche Glaube werde „beschimpft“. Das Leiden, Sterben und Auferstehen von Jesus Christus stehe „für die allermeisten Christen im Zentrum ihres Glaubens“. Die MTV-Anzeige gebe somit den christlichen Glauben „in besonders herabsetzender Weise der Lächerlichkeit preis“.

Da die Chancen einer klage nicht so gut aussehen, muss eben das Gesetz verschärft werden meint unser Nachbarland. Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) hat schon den Auftrag, bis Juli einen Vorschlag für die Neufassung des Paragraphen 166 auszuarbeiten.

In einer Aktuellen Stunde des bayerischen Landtags machte CSU-Fraktionschef Herrmann noch einmal deutlich, dass es ihm nicht um die MTV-Serie als solche, sondern um die Werbung dafür gehe. Mit einem eher kruden Vergleich mühte er sich um den Beleg der Gefährlichkeit solch blasphemischen Gedankenguts. Im März 2001 hätten die Taliban die Buddha-Statuen in Afghanistan zerstört. Man sehe, wohin das geführt habe: „Zu den schrecklichen Flugzeugangriffen in Washington und New York am 11. September.“

MTV bedauert „geschürte Emotionen“

Am Ende gab’s noch eine Prise Selbstkritik: Hatten die Unionsparteien in den achtziger Jahren die Einführung des Privatfernsehens durchgesetzt, so erklärte der CSU-Abgeordnete Henning Kaul heute in Bezug auf MTV: „Das ist nicht im Sinne derer, die einst für die privaten Rundfunkanstalten die Hand gehoben haben.“

Die christsoziale Strafanzeige hat MTV bisher nicht erreicht. Der Sender ist zurzeit noch mit der Unterlassungsverzichtserklärung des Erzbischöflichen Ordinariats München beschäftigt, die die Ausstrahlung der gesamten Serie betrifft. Bis Mittwoch, 18 Uhr, läuft die Frist, bevor die Kirche rechtliche Schritte einleiten will. Der Musikkanal will dann eine Stellungnahme abgeben, wie man sich verhalten werde, sagte MTV-Sprecher Mats Wappmann gegenüber SPIEGEL ONLINE.

Die Werbung mit Jesus vorm Fernseher aber wird seit dem 11. April nicht mehr gesendet. „Die bei uns eingegangenen Beschwerden haben wir sehr ernst genommen und bedauern natürlich, mit der Kampagne Emotionen geschürt zu haben“, so Wappmann.

Das dürfte auch Erwin Huber freuen. Denn der hatte im CSU-MTV-Medienrausch 1999 versprochen, künftig jeden Abend mal kurz bei MTV einzuschalten.