Kurz gesagt:

Nach dem (meiner Meinung nach positivem) System von StudiVZ, dass vom Engagenemnt seiner Mitglieder lebt, werden persönliche Seiten mit umfangreichen Informationen erstellt. Unter anderem sind das: Wohnadresse, Telefon, Handynummer, politische Einstellung, interessen, Hobbys, Vereinsmitgliedschaften, Lieblingsbuch, Film, Musik, Studienfach, besuchte Veranstaltungen usw.

Meinen Freunden zeige ich das gerne, nur mal angenommen, JEDER könnte sich diese Informationen über mich beschaffen?!

Das StudiVZ finanziert sich bisher über Bannerwerbung. Das große Geld ist damit nicht zu machen. Die Streuverluste dieser Art von Werbung sind zu groß. Erheblich mehr Einnahmen sind mit personalisierter Werbung zu erzielen.

Wenn ein Unternehmen 2 stellige Millionenbeträge für das studivz zahlt, machen die das natürlich nicht aus spaß. Man will verständlicherweise was dabei verdienen.

Deshalb will man jetzt den größten Schatz versilbern, den das Portal zurzeit besitzt: die detaillierten Lebensdaten seiner vier Millionen Mitglieder.

 

 

 

 

 

 

Nun gibt es neue AGB’s in denen dies Angekündigt wird:

 

Natürlich liest sich diese AGB’s in der Regel keiner durch. Bei einer automatischen Bestätigung willigt man also ein in (wer nicht zustimmt fliegt aus dem studivz!):

Die persönlichen Daten der Nutzer sowie das Surfverhalten innerhalb der Webseiten des Portals werden künftig penibel abgespeichert, analysiert und benutzt, um jedes Mitglied mit passgenauer Werbung zu versorgen.

 

 

 

 

StudiVZ gibt Bestandsdaten und/oder Nutzungsdaten „an Dritte“ weiter

 

 

 

somit wird die personalisierte Werbung nicht nur während des Aufenthalts auf dem Portal, sondern auch per E-Mail, SMS und Instant Messenger an den Mann/Frau gebracht. Dazu wird auf die Angaben zurückgegriffen, die der Nutzer in seinem Profil gemacht hat. So wird etwa die hinterlegte Handynummer für SMS-Werbung benutzt.

Lösung:

Wer keine Werbung wünscht, kann dies künftig unter „Privatsphäre“ in seinem Profil vermerken. Die Werbung wird dann eingestellt.

 

ABER ACHTUNG:

 

 

Die Daten ihrer Mitglieder sind den Plattformbetreibern offenbar so wichtig, dass sie auch dann nicht gelöscht werden, wenn sich ein Nutzer endgültig aus der Plattform ausklinkt und seine Mitgliedschaft beendet. Andere Mitglieder können die Profildaten des ausgetretenen Mitglieds zwar nicht mehr einsehen. Gelöscht werden seine Daten jedoch nicht. StudiVZ speichert und verwertet sie nach eigenem Ermessen weiter.

 

 

 

 

 

Am besten überlegt jeder selbst wie er es handhaben will…

Die größten Gruppen im studivz

Dienstag, 12 Juni 2007

Mitgliederzahlen der größten Gruppen im studivz.net

(Quelle Portfolio studivz – Zahlen aktualisiert Stand Mo 11.Juni 07 23:55)

Bernd Stromberg AG 100443

Warum ist am Ende des Geldes noch soviel Monat übrig? 48303

Wir sind Deutschland 39547

1985 – Der göttliche Jahrgang 36792

Gilmore Girls 31586

Die besten Zitate des Studiums 23517

Nichtraucher 23256

Chocolate Lovers 21009

Ich brauch Urlaub……. SOFORT! 20630

Hamburg… das ist meine Stadt 19589

No Racism 18201

Weltenbummler 15696

Snowboarden – Ein Traum!!! 15534

Scheine kann man wiederholen – Partys nicht! 11296

StudiVZ lenkt mich vom Lernen ab… 10758

Deutschland wird Weltmeister 8288

Club der zukünftigen Porsche-Fahrer 7064

Apple Maniacs 5067

DAS waren die offiziell erwähnten im Portfolio.

Lustig, dass die Gruppe: „Schakke-line, komm wech von die Regale, du Arsch!“ 73429 Mitglieder hat – (somit die viertgrößte;-)) aber nicht erwähnt wird…

Achja: „Ich glühe härter vor, als du Party machst“, hat 95019 Mitglieder…(auch nicht erwähnt…)

Nachtrag:

Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg! 103704 Mitglieder

Wann sterbe ich endlich, weil ich Kettenbriefe nie beantworte? 73367 MItglieder

Meine Vorlesungszeiten kollidieren mit meinen Schlafzeiten 69029 MItglieder

Wir lästern nicht, wir stellen nur fest!! 59826 MItglieder

Warum liegt hier eigentlich Stroh? 49180 Mitglieder

Wir trinken Bier nur an Tagen die mit ‚g‘ enden. Und Mittwochs. 47682

Aus SPIEGEL ONLINE vom 3.Januar:

„…Das größte deutsche Online-Studentennetzwerk StudiVZ hat den Besitzer gewechselt. Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE ging das Community-Angebot für bis zu 100 Millionen Euro an die Holtzbrinck-Gruppe – trotz der Kritik, die StudiVZ in den vergangenen Monaten abbekommen hatte.

 

…StudiVZ, die Studenten-Community mit mehr als einer Million Mitglieder, ging nach Informationen aus Branchenkreisen für rund 100 Millionen Euro an die Verlagsgruppe, der unter anderem auch das „Handelsblatt“ und „Die Zeit“ gehören…. Der Holtzbrinck-Verlag war vorher bereits als Minderheitseigner bei StudiVZ engagiert.

Der gestern vollzogene Verkauf ist der erste große Abschluss im Geschäft mit dem sogenannten Web 2.0 in Europa – und das trotz aller Kritik, der sich StudiVZ im letzten

Für die jungen Firmengründer ist der Verkauf das Geschäft ihres Lebens – für die Venture-Capital-Firmen, die ins Studentennetzwerk investiert hatten, hat sich die Einlage gelohnt. Neben den Samwer-Brüdern, die ebenfalls mit dem Verkauf eines Web-Unternehmens ihre ersten Millionen machten, gehört auch Holtzbrinck Ventures zu den Kapitalgebern von StudiVZ. Ein Teil des Erlöses fließt also gewissermaßen ins eigene Unternehmen zurück. Die Samwers sind auch die Gründer des Klingeltonanbieters Jamba, den sie vor zwei Jahren für 273 Millionen Euro verkauft haben. Zuvor hatten sie eine Auktionsplattform namens Alando gegründet und kurze Zeit später an das US-Unternehmen eBay verkauft.

In den USA hat man sich an die großen Zahlen im Geschäft mit dem neuen Community-Netz inzwischen fast gewöhnt: Die 580 Millionen Dollar, die Rupert Murdochs News Corp. für das Community-Angebot MySpace bezahlte, waren der Anfang. Den bisherigen Rekord im Geschäft mit den Netz-Communities hält der Verkauf der Videoplattform YouTube. 1,35 Milliarden Dollar in Aktien bezahlte Google für das Webangebot, in dem vor allem Teenager mit selbstgedrehten und geklauten Filmschnipseln Häppchen-Fernsehen für die Netzgemeinschaft produzieren.

Kommentar von studivz:

„Und ganz wichtig: Obwohl wir jetzt ganz zur Holtzbrinck-Gruppe gehören, bleibt studiVZ selbstverständlich völlig eigenständig. Genauso bleiben alle Gründer im Management tätig. Auch sämtliche Nutzerdaten bleiben bei studiVZ. Damit ist die Sicherheit Eurer Daten weiter gewährleistet, und es werden von uns auch in Zukunft keine Daten an Dritte – auch nicht innerhalb der Holtzbrinck-Gruppe – weitergegeben.“

Ob man dem Glauben schenken darf?!

Studivz.net geht wieder online

Dienstag, 5 Dezember 2006

So, an alle süchtigen!

Studivz.net geht wieder online.  Zumindest sagen Sie das selbst. (Heute abend!)

und trotz aller Unkenrufe der anderen Blogs und meinen Befürchtungen gehts es weiter…

Na hoffen wir mal, dass Sie daraus gelernt haben…

Todesstoß für das Studivz?

Montag, 27 November 2006

Muss das denn wirklich alles sein?! (jetzt schlägt auch der spiegel weiter)Man darf ja ruhig die Sachen kritisieren wenn man merkt, es ist nicht alles ok.

Aber man muss seine Machtstellung nicht ausnutzen um etwas zu zerstören, das viele Studenten gut finden (auch mit seinen Fehlern) und viel Spaß damit haben.

Wieso können denn all die Blogger nicht mal ihr Know How einsetzen um dem studivz zu helfen?! Neidisch auf den Erfolg?

Positive Kritik ist in Deutschland leider noch ein Fremdwort…

Bei aller auch berechtigter Kritik. Lasst die doch jetzt erstmal an sich arbeiten bevor ihr immer wieder erneut den Dolch ansetzt…

Kati ist der wahre Popstar

Donnerstag, 23 November 2006

Unglaubliche Entscheidung.
Entweder zu feige oder wahnsinnig geschickt!

Jedenfalls ist klar, dass der wahre Star Kati heißt;-)

apropos Wochenende: heute (Freitag) Newcomerfestival in der halle02!!!

…dann wird er dir warscheinlich eine Gehaltserhöhung vorschlagen! Und verstehen warum du am letzten Freitag krank warst;-)

Schon wieder heiße Diskussion um web 2.0 und das studivz.

In kürze:

StudiVZ sagt, dass alle Bilder sicher und die Privatsphäre geschützt ist.

Andere sagen da was anderes. z.b. der und der

nunja. ob myspace und andere web 2.0 Portale da anders sind ist eine andere Frage aber zumindest sollte man sich bewusst sein, dass so ziemlich alle Daten die man ins internet gibt auch meistens von allen abgerufen werden können…

Mann gebe jetzt alleine mal einen beliebigen Namen einer Person bei google ein und schaue was rauskommt…

be seen- but be safe;-)